Di 22.09. | La Pirogue - Die Piroge

Di / 22.09. / 19:00 / Karlstorkino


La Pirogue - Die Piroge


Frankreich, Senegal, Deutschland 2012 / Regie: Moussa Touré / 87 min / mit Souleymane Seye Ndiaye, Laïty Fall, Malaminé 'Yalenguen' Dramé / Original mit deutschen Untertiteln.
Eine Piroge ist ein traditioneller Schiffstyp, welcher heute vor allem in Westafrika bei der Küstenfischerei Verwendung findet. Einen ganz anderen Zweck erfüllt das Boot jedoch im gleichnamigen Film von Regisseur Moussa Touré aus dem Jahr 2012. In dem Drama geht es um die Fluchtgeschichte von 30 Personen über den Pazifik. Ihre Reise beginnt im Senegal und soll auf den Kanarischen Inseln beziehungsweise in verschiedenen europäischen Städten enden. Touré erzählt mit diesem Drama aus senegalischer Sicht im nüchternen, aber respektvollen Stil die Geschichte tausender Menschen, die täglich in Einbaumbooten ihre Heimat verlassen müssen und veranschaulicht die Gefahren, auf welche sie sich einlassen.

 

So / 02.08. / 17 Uhr, Karlstorkino

So / 02.08. / 17 Uhr / Karlstorkino
Sa / 15.08. / 19:30 / Karlstorkino
So / 23.08. / 18:15 / Karlstorkino

Sunburned
Deutschland, Niederlande, Polen 2019 / Regie: Carolina Hellsgård / 94 min / mit Zita Gaier, Gedion Oduor Wekesa, Sabine Timoteo, Nicolais Borger / dt./engl. Original mit deutschen Untertiteln / ab 12 J.
Die eigenwillige Claire verbringt die Ferien mit ihrer älteren Schwester Zoe und ihrer Mutter Sophie in einem Hotel am Strand in Andalusien. Sophie verbringt ihre Tage am Pool und zeigt nur minimales Interesse an ihren Töchtern. Anfangs klammert sich Claire an ihre ältere Schwester Zoe. Doch als sich Zoe in Michael, einen Jungen ihres Alters, verliebt ist Claire auf sich allein gestellt. Am Strand lernt sie den jungen senegalesischen Strandverkäufer Amram kennen. Sie möchte ihm helfen, doch macht dadurch unabsichtlich seine verzweifelte Situation noch aussichtsloser.

 

Trailer des Films

Weitere Filme die im Rahmen der Afrikatage sowie weitere Vorstellungstermine finden Sie in Kürze hier.  Viele Dank

Rafiki

Do 20.08.20 / 21:00 / Sommerbühne, Einlass 18:00, Ort: Karstorbahnhof Outdoor Sommerbühne

Eintritt frei, Spenden sind willkommen

 


Film, KEN/ZAF/DEU/NLD/FRA 2018. R: Wanuri Kahiu. D: Samantha Mugatsia, Sheila Muyiva, Jimmi Gathu, Nini Wacera. 83 Min. Englisch/Suaheli dt. mit engl. UT. FSK: 12

„Gute kenianische Mädchen werden gute kenianische Ehefrauen“ – Kena lernt schon früh, was von Mädchen und Frauen in ihrem Heimatland erwartet wird: artig sein und sich dem Willen der Männer fügen. Doch die selbstbewusste Kena lässt sich ihr Leben nicht vorschreiben. Sie freundet sich mit der hübschen Ziki an, obwohl ihre Väter politische Konkurrenten sind. Das Gerede im Viertel ist den Mädchen zunächst ziemlich egal. Bis sich Kena und Ziki ineinander verlieben.
RAFIKI – der Titel bedeutet auf Suaheli „Freund(in)“ – ist der erste kenianischer Film, der in Cannes lief – und wurde in Kenia selbst, wo Homosexualität unter Strafe steht, zunächst verboten. Das Verdikt gegen diesen strahlend bunten Film um Freiheitsliebe und Lebensfreude wurde erst nach einer Klage der Regisseurin gelockert.

Veranstalter: Karlstorkino

Eintritt frei, Spenden sind willkommen

Congo Murder

Mi / 12.08. / 21:30 Karlstorkino
Mi / 26.08. / 21:15 Karlstorkino

Congo Murder
Norwegen 2018 / Regie: Marius Holst / 122 min / mit Aksel Hennie, Tobias Santelmann, Ine F. Jansen / norw./engl. Original mit englischen Untertiteln.
Frühjahr 2009: Die beiden Norweger Joshua French und Tjostolv Moland überqueren die Grenze zum Ostkongo. Nur wenige Tage später verbreitet sich die Nachricht vom Tod ihres Fahrers, und nach mehreren Nächten auf der Flucht im kongolesischen Dschungel werden die beiden Männer gefangen genommen und zum Tode verurteilt. In den folgenden Monaten verwandeln sich die Ereignisse im Dschungel in eine unlösbare politische und diplomatische Krise - den sogenannten "Kongo-Fall". Im anschließenden Prozess werden French und Molanden wegen Spionage und Mordes an ihrem Fahrer zum Tode verurteilt. Dem norwegischen Staat wird vorgeworfen, Moland und French in den Kongo geschickt zu haben, um den kongolesischen Staat auszuspionieren, der 500 Millionen Dollar Entschädigung verlangt.

Zum Trailer

White Shadow

Mi / 12.08. / 19:00 / Karlstorkino
Di / 25.08. / 21:30 / Karlstorkino


Tansania, Italien, USA, Deutschland 2013 / Regie: Noaz Deshe / 115 min / mit Hamisi Bazili (Alias), James Gayo (Kosmos), Glory Mbayuwayu (Antoinette), Salum Abdallah (Salum) / Swahili Original mit deutschen Untertiteln.
Tansania: Die Jagd auf Albinos und der illegale Handel mit ihren Organen stellen bis heute eine verführerische Einnahmequelle für die verarmte Arbeiterklasse jenes Landes dar, in dem das durchschnittliche Pro-Kopf-Jahreseinkommen bei 442 Dollar liegt. In diesem Kontext erzählt Noaz Deshe mit seinem Spielfilmdebüt WHITE SHADOW die Geschichte von Alias, einem Albino-Jungen, der nach der Ermordung seines Vaters aus dem Dorf zu seinem Onkel Kosmos in die Stadt flüchtet. Für diesen, einen LKW-Fahrer, der versucht mit kleinen Geschäften über die Runden zu kommen, verkauft Alias auf den Straßen der Stadt Sonnenbrillen, DVDs und Handys. Dabei verliebt er sich zum Missfallen seines Onkels in dessen Tochter Antoinette. Alias muss nun lernen, dass Überleben für ihn mehr bedeutet als Essen und ein Dach über dem Kopf zu haben. Trotz ständiger Wachsamkeit und Vorsicht, sucht er nach Freundschaft, die er in dem Albino-Jungen Salum findet. Mit dessen Hilfe gelingt es ihm, eine neue Identität, abseits der eines Gejagten, aufzubauen und sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

WHITE SHADOW gewann 2013 den Preis für den besten Debütfilm in Venedig. Seitdem war der Film weltweit auf vielen Festivals vertreten und wurde mehrfach ausgezeichnet. Ausführender Produzent des Films ist der Schauspieler und Filmemacher Ryan Gosling.

Trailer zum Film

 

 

 

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